Dienstag, Mai 24, 2011

Office-Eye-Syndrom

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Immer mehr Menschen leiden an dem so genannten “Office Eye Syndrom”. Lange, konzentrierte Bildschirmarbeit überfordert oftmals unsere Augen.
Der regelmäßige Lidschlag befeuchtet die Augenoberfläche und sorgt gleichzeitig für eine ständige Säuberung. Ein starrer Blick auf den Bildschirm verlangsamt den Lidschlag, die Blinkerrate sinkt von gewöhnlich 22 auf 7 Lidschläge pro Minute. Hinzu kommt in vielen Büros der ungünstige Einfluß von Klimaanlagen auf die Qualität der Raumluft mit viel zu geringer Luftfeuchtigkeit. Es kommt unter anderem zum Feuchtigkeitsverlust auf der Oberfläche des Auges. Sie trocknet aus. Die Folge ist eine Rötung und Reizung der Bindehaut, die Augen brennen und jucken. Wenn Contactlinsen getragen werden, kann die Situation noch verschlechtert werden. Unter den Linsen erwärmt sich die Augenoberfläche, mit der Folge, dass die Tränenflüssigkeit schneller verdunstet. Dabei beeinflusst die Größe und Dicke der Contactlinse, sowie der Wasseranteil im Linsen- material die Störung des Tränenfilms.
Falls ein regelmäßiger, kompletter Lidschlag, genug Pausen, reichlich Sauerstoffzufuhr und ein gutes Raumklima keine Besserung bewirken, so kann mit liposomalem Augenspray oder hyaluronhaltigen Benetzungslösungen Abhilfe geschaffen werden. Nach einer Tränenfilmanalyse kann die richtige Auswahl getroffen werden.
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