Montag, März 18, 2013

Monovision

Monovision

Wie der Name schon andeutet, wird ein Auge für die Ferne korrigiert, das andere für die Nähe.

Dabei wird das Führungsauge für die jeweils bevorzugte Entfernung festgelegt, denn so wie jeder ein Schwungbein oder eine “Lieblingshand” hat, ist auch meistens ein Auge besser als das andere.
Dies ist wichtig, um das Raumgefühl und die motorischen Fähigkeiten nicht zu beeinträchtigen.

Es handelt sich dabei natürlich um kein typisches Mehrstärkensystem, sondern jedes Auge sieht allein für sich in nur einer Distanz optimal.
Obwohl die Augen nicht mehr miteinander schauen, funktioniert dieses System nach anfänglicher Eingewöhnung bei beginnender Presbyopie häufig recht gut.

Der Stärkenunterschied zwischen beiden Augen sollte nicht zu hoch ausfallen, da sonst Defizite im räumlichen Sehen und bei Dunkelheit entstehen.Bei fortschreitender Alterssichtigkeit ist das System zu wechseln.

Die Monovision ist die weltweit am häufigsten angewandte und in der Praxis oft erfolgreichste Variante.

Es ist preisgünstig und falls bereits Linsen getragen werden, ist kein Wechsel des Linsentypes notwendig.

Ein bekanntes Beispiel für diese Korrektionsmöglichkeit wäre der ehemalige Schauspieler und Präsident der USA, Ronald Reagan.

monovision.jpg

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